Beanie Mütze – Eine stylische Kopfbedeckung

Hipster mit Beanie MützeIm folgenden Beitrag erfährst Du, wie sich die Beanie Mütze von einer Kopfbedeckung von Arbeitern zur angesagten und modischen Streetwear entwickelt hat.

Früher, in den 1980er Jahren, gab es diese komischen Strickmützen. Zwischen September und April trugen deutsche Kinder diese Mützen, die kratzig waren, ins Gesicht und über die Augen rutschten, manchmal mit Bindebändern versehen waren und oft nicht nur die Frisur ruinierten, sondern auch ziemlich lächerlich wirkten. Das war in den 1980ern.

Heute ist aus der Strickmütze ein Beanie geworden, der aus kuscheligem Fleece, weicher Baumwolle oder elastischen Mischgeweben hergestellt wird. Die Beanie Mütze ist modisch, stylisch, und bei Damen wie Herren beliebt. Aber woher kommt die Mütze eigentlich?

Beanie Mütze – Von der Arbeitermütze zur StreetwearBeanie Mütze für Herren

Die Spuren der Beanie Mütze lassen sich bis in das sehr frühe 20. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals trugen Arbeiter, in der Regel Männer, Strickmützen. Die sollten die Haare aus dem Gesicht halten und freie Sicht garantieren. Beanie hießen diese Mützen noch nicht, und sie wurden auch nicht aus modischen Gründen getragen. Allerdings war das kein rein deutsches Phänomen, die Mützen fand man in verschiedenen Ländern.

Zum Wärmen des Kopfes trugen sie nicht wirklich bei, dafür gab es andere Kopfbedeckungen. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden modische Aspekte wichtiger, und die Mützen wurden nun mehr von jüngeren Menschen getragen. Junge Erwachsene und Jugendliche entdeckten die Beanie Mütze für sich. So richtig viel Bewegung kam in die Entwicklung aber erst mit der weiteren Verbreitung der Snowboard- und Skateboard-Szene ab den 1980er Jahren:

Die stylische Beanie Mütze passt unter den Snowboard Helm, hält beim Skaten wehende Haarsträhnen von den Augen fern und hat immer noch so ein bisschen das Arbeiter-Image. Pardon, das heißt jetzt Street-Image. Beanie ist Streetwear, aber modisch durchaus angesagt und ohne die negativen Begleittöne.

Weiches Jersey für Sommer und Herbst, dicke Wolle für den Winter Hipster Girl mit Beanie Mütze

Der Beanie ist immer noch mehr modisches Statement als ernsthaft wärmende Kopfbedeckung. Aber so ganz schließen sich die beiden nicht aus, denn auch ein dünner Beanie aus Baumwolle-Jersey hält Kopf und Ohren an kühlen Sommertagen und im Herbst warm. Die Beanie Mütze aus dem dünnen T-Shirt Stoff ist sehr elastisch, so dass auch voluminöse Wuschelhaare darunter Platz finden.

Aus dickeren Fäden gestrickt, beispielsweise aus Schurwolle, hält die Mütze an kalten Wintertagen so richtig warm. Denn es gibt zwar eher kleine Beines, die nur knapp auf dem Kopf sitzen und die Ohren frei lassen – es gibt aber auch den sogenannten Long Beanie, der bis in die Stirn herunter reicht, bei Bedarf umgeschlagen wird und ganz sicher Ohren und Nacken wärmt.

Als modisches Accessoire ergänzt der Beanie Deine Garderobe zu jeder Jahreszeit. Ganz egal, ob Du Deine Beanie Mütze locker auf dem Kopf trägst, so dass sie am Hinterkopf ein kleines Luftpolster bildet, oder den Beanie wirklich fest sitzend bevorzugst: Mit Beanie liegst Du immer im Trend. Sportlich-legere Marken wie Bench, Adidas, Nike und Obey haben die Beanie Mütze längst im Programm.

Kombinierbar mit allemHipster mit Beanie Mütze

Beanie zu Rock und T-Shirt Kleid geht genauso wie Beanie zu Jeans oder Sportkleidung. Es kommt eben einfach auf den Beanie an und wie Du ihn trägst. An einem Bad Hair Day kannst Du Deine Mähne in dem langen Ende des Beanie verstecken, so dass die wilde Frisur nicht weiter auffällt. An guten Tagen betont der eng sitzende Beanie die wilde Haarpracht.

Wer oben herum kurz trägt, muss dagegen nichts verstecken, hier betont der enge Beanie die Kopfform oder, etwas lockerer getragen, verbirgt sie. Eine Beanie Mütze mit breitem Aufschlag bringt längliche, schmale Gesichter wunderbar zur Geltung. Runde Gesichter, hohe Stirn – mit Beanie liegst Du nie daneben.